Kopfbeschuppung

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Die Kopfbeschuppung von Schlangen ist oft ein wichtiges morphologisches Unterscheidungsmerkmal, welches von Taxonomen zur Unterscheidung zwischen Gattungen, Arten und Unterarten verwendet wird.

Siehe auch Pholidose und Lepidose

Die wichtigsten Kopfschuppen bei Schlangen sind:

  • Rostrale
  • Nasale, die (Nasen)-Löcher in den Nasalia bezeichnet man als Nostril.
  • Internasale, Schilder zwischen den Nasalen
  • Präfrontale, einige Schlangenarten besitzen mehrere Präfrontalia-Paare
  • Frontale,
  • Loreale, einige Schlangenarten besitzen mehrere Lorealia
  • Präokulare, , einige Schlangenarten besitzen mehrere dieser Schuppen
  • Supralabiale, Oberlippenschilder; kleine Schuppen, die Supralabialia vom Auge trennen nennt man Subokularia ("unter dem Auge")
  • Sublabiale (sub="unter", labialia="Lippenschilder"), Unterlippenschilder, sehr häufig aber auch als Infralabiale bezeichnet!
  • Postokulare, Hinteraugenschilder , einige Schlangenarten besitzen mehrere dieser Schuppen
  • Parietale, zwischen der paarig vorkommenden Parietalschuppen finden sich gelegentlich auch kleine Schuppen, die sogenannten Interparietale
  • Temporale, sind zwischen den Supralabialia und den Parietalia hinter den Postokularia zu finden. Man unterscheidet zwischen vorderen- (anterior-) und hinteren- (posterior) Temporalschuppen (in der Grafik sind es 3 vordere- und 4 hintere Temporalia).


Ihre Anordnung wird in der Grafik deutlich. Kopfbeschuppung einer Natter


Beispiel einer regelmäßigen und symetrischen Kopfbeschuppung bei Weisslippenpython. Kopfschuppen bei Leiopython albertisii

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