Heterodon nasicus

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Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Heterodon nasicus

Heterodon nasicus
Heterodon nasicus
Deutscher Name Hakennasennattern
WA-Schutzstatus keiner
Familie Colubridae
Unterfamilie Xenodontinae
Gattung Heterodon
Art Heterodon nasicus
Unterart H. nasicus simus
H. nasicus kennerlyi
H. nasicus platirhinos
H. nasicus nasicus
Erstbeschreibung Baird & Girard 1852


WA-Schutzstatus

Kein WA-Schutzstatus vorhanden

Taxonomie

Gattung: Heterodon

Unterarten

Heterodon nasicus hat insgesammt 3 Unterarten,










Beschreibung

Die tagaktiven Nattern haben eine Gesamtlänge von 50-90 cm, wobei das Männchen viel kleiner und zierlicher sind, als das Weibchen.

Farbvarianten

Albino

juvenil adult Detail

HIGH CONTRAST ALBINO

FLUOR ALBINO

BARZYCK ALBINO

RED ALBINO

EXTREME RED

T+ ALBINO

ANERYTHERISTIC

EXTREME ANERYTHERISTIC

SNOW

GREEN

juvenil adult Detail

Vorkommen und Verbreitung

Das Herkunftsgebiet findet man hauptsächlich in prärieartige Gegenden, mit sandigen Gebieten, die sich von Mexico und der USA bis hin zu Kanada erstrecken.[1]

Lebensraum und Lebensweise

Gift

Das Gift wird durch die im hinteren Bereich der Oberkiefer, den ophistoglyphen Giftzähne, in die Beute injiziert. Das Gift ist aber so schwach, dass es gerade mal eine Maus betäuben wird.

Für Menschen ist der Biss in der Regel ungefährlich.

Haltung

Terrarientyp und -größe

Die Terrarien kann man aus sämtlichen Materialien herstellen. Sie sollten ein Maß von 100 x 50 x 50 cm haben, da diese Tiere recht aktiv sind.

Terrarieneinrichtung

Das Terrarium sollte mindestens 10 cm hohen Sand/Erde Gemisch beinhalten, da die Tiere ja gerne graben. Als Einrichtung ein paar lose Rindenstücke, die zur Häutung wie auch als versteck dienen. Ein Paar flache Steinplatten, die aber durch untergraben nicht einstürzen können. Natürlich kann man auch Pflanzen mit einbauen. Wie zum Beispiel verschiedene Kakteen, deren Dornen nicht zu hart (wegen Verletzungsgefahr) aber auch nicht zu weich und dünn (da sie sich zwischen den Schuppen festhaken können) sein dürfen.

Klimatische Bedingungen

Die Temperaturen liegen durchschnittlich bei 25 - 30°C .Punktuell bei ca. 40°C für Sonnenplätze. Auf die Luftfeuchtigkeit ist darauf zu achten dass sie nicht zu hoch wird. am Tag sind 30-50% angebracht, In der Nacht steigt sie auf ca. 60%.

Beleuchtungsdauer

Die Beleuchtung sollte bis mitte November 12 Stunden am Tag laufen.

Winterruhe

Bei der Überwinterung werden sie von mitte November für 10 Wochen bei 15°C gehalten.

Häutung

Jungtiere häuten sich alle paar Wochen. Bei adulten Tieren verlängert sich der Abstand immer größer, da sie langsamer wachsen.

Sie streifen sich die Haut an Steinen, Holzrinden und Einrichtungsgegenständen ab.

Nahrung

Diese Schlangen fressen Amphibien und Reptilien bis hin zu kleinen Säugetieren. Sie sind auch Aasfresser. Es ist recht einfach sie zu füttern, nur manche haben ihren eigenen Kopf, und spezialisieren sich auf eine bestimmt Art von Futter. Man sollte sie mit Frostfutter oder pre-killed füttern, da sie recht tollpatschig sind, und zum Beispiel Babymäuse lebendig einfach verschlucken. Neugeborene Schlangen gehen schon wenige Stunden nach der Geburt, auf Jagd.[2]

Verhalten

Besonderheiten

Bei Bedrohung flacht die Hakennasennatter ihren Hals ab, wie bei einer Kobra, und fängt an laut zu zischen. Dazu kommt es auch zu Scheinbissen öfters hintereinander. Wenn die Bedrohung trotzdem noch da ist, dreht sie sich auf den Rücken, lassen die Zunge raushängen und sondern ein übel riechendes Sekret (wo nach Verwesung riecht) aus der Analdrüse.

Heterodon nasicus stellt sich tot ->Akinese
Heterodon nasicus stellt sich tot ->Akinese

Zucht

Paarungszeit

Vorbereitungen zur Paarung

Vor der Verpaarung sollte man die Winterruhe einleiten. Nach der Winterruhe muss gut gefüttert werden, da es bei der Geburt für dass Weibchen zu Problemen kommen kann.

Paarung

Trächtigkeit

Inkubation

Sie bekommen ein Gelege von bis zu 30 Eiern, die bei max. 28° in einen Inkubator untergebracht werden. Die Inkubationszeit beträgt +/- 48 bis 52 Tagen.


Schlupf/Geburt

Quellen

  1. Wright, A.H., Wright, A.A.: Handbook of snakes of the United States and Canada. Ithaca, N.Y.: Cornell Univ. Press 1957
  2. Shaw, C., S. Campbell. 1974. Snakes of the American West. New York and Toronto: Alfred A. Knopf, Inc, and simultaneously by Random House of Canada Limited.


Weiterführende Literatur

Weblinks

Animal Diversity Web - Heterodon nasicus

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