Boiga

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Boiga (Nachtbaumnattern); Fitzinger 1826 ; 32 Arten



Inhaltsverzeichnis

Verbreitung

Die Verbreitung der verschiedenen Arten der Gattung Boiga (Fitzinger, 1826) (im deutschen 'Nachtbaumnattern', 'Katzennattern' oder 'Katzenaugennattern') beschränkt sich bis auf zwei Ausnahmen auf den südostasiatischen Raum sowie den indischen Subkontinent, die beiden Ausnamen, B. blandingii und B. pulverulenta stammen aus den tropisch feuchtwarmen Regionen Zentralafrikas.

Biologie und Lebensweise

Obwohl diese Tiere zur Familie der Colubridae gehören, verfügen sie über einen Giftapparat, der je nach Art relativ potente Toxine produziert, welche bei einem Biss durch die gefurchten, in Höhe der Augen im Kiefer liegenden, starren Giftzähne injiziert werden können. Wie neuere Untersuchungen zeigen, besitzen auch die Arten der Gattung Boiga Giftdrüsen, die homolog zu denen der Elapidae oder Viperidae sind. Die Potenz der Gifte reicht dabei von 'relativ schwach' (z.B. Boiga cyanea) bis hin zu 'potentiell tödlich', z.B. bei Boiga nigriceps, deren Gift Dr. Bryan G. Fry als das stärkste innerhalb der Gattung beschreibt.

Die beiden afrikanischen Arten wurden zwischendurch immer wieder mal zur Gattung Toxicodryas (Hellowell, 1857) gezählt, jedoch werden sie allgemein in der Literatur immernoch als Boiga geführt, da nach Meinung vieler Autoren (Anmerk: bitte hier noch ein paar Quellen, sprich Autoren nennen) keine signifikanten Unterschiede zwischen den asiatischen - und den afrikanischen Boiga sp. bestehen, die eine Auftrennung in verschiedene Gattungen rechtfertigen würden[1]

Boiga sp. sind arboricole Schlangen, welche ausnahmslos in tropischen und subtropischen Feuchtwäldern sowie deren Randgebieten leben. Nachtbaumnattern sind grundsätzlich nachtaktiv, das Auge mit der geschlitzten Pupille ist perfekt an das sehen bei Dunkelheit angepasst. Die Hauptnahrung besteht bei allen Arten dieser Gattung aus verschiedenen Echsen, wobei auch, je nach Art, andere Beute in Form von Fröschen, Kleinsäugern, Vögeln und Vogeleiern sowie auch Schlangen angenommen wird.

Arten und Unterarten

Quellen

  1. Rasmussen in Gossmann et al.(2002): Zur Herpetofauna Gabuns. Teil II: Kommentierte Artenliste der gefundenen Reptilien, Bemerkungen zur Artenvielfalt. Herpetofauna 24 (136): 19-33.
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